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Es wird ernst…

Juni 11, 2010

Die Diagnostik des jüngsten ist gelaufen. Ich habe nun noch ein abschließendes Gespräch mit dem Kinderpsychologen, wenn dessen Meinung nun mit der des Kinderarztes, der sich schon vor drei Wochen zum zweiten Mal über eine Stunde Zeit für uns genommen hat und seine ganzen Schulhefte gesichtet hat, überein kommt, werden wir direkt zu Beginn der Sommerferien mit der Einstellung beginnen.

Wir hatten nun eigentlich alles was es braucht:

EEG

Intelligenzdiagnostik

pädaudiologische Abklärung

Fragebögen, Fragebögen, Fragebögen auch für die Lehrer

beim Augenarzt waren wir auch zum 100sten Mal und irgendwelche Intoleranzen (Laktose, Fruchtzucker) wurden vor Jahren schon ausgeschlossen.

Für mich steht im Vordergrund, dass ich sehe wie mein Kind leidet. Er zeigt keine, oder kaum oppositionelle Verhaltensweisen, ganz im Gegenteil, er ist sozial sehr Kompatibel und hat unglaublich viel Feingefühl für Zwischenmenschliches. Seine Unfähigkeit sich zu Konzentrieren bringt ihn aber um jeden schulischen Erfolg, Hausaufgaben werden zur Qual und ständige Misserfolge zehren an seinem Selbstbewusstsein.

Wir werden sehen, was die Medikation bringt, wenn es nun eine geben sollte!

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6 Kommentare leave one →
  1. Ulrike Schüttpelz permalink
    Juni 11, 2010 5:52 am

    Liebe betroffene Familie,

    ich lese zwischen den Zeilen die Verzweiflung, in der sie sich befinden.

    Nun komme ich gerade gestern abend von einem Vortrag, der gerade die Thematik
    AD(H)S bei Kindern und alternative Möglichkeiten zur Vermeidung von Ritalin-Gaben
    wie anderer Medikamente.
    Es gibt dort hervorragende Möglichkeiten, die auch von der referrierenden Ärztin
    sehr erfoglreich eingesetzt werden.
    Bei Interesse melden sie sich gern bei mir.

    Herzliche Grüße
    U.S.

  2. Juni 11, 2010 8:16 am

    Liebe Frau Schüttpelz, sie lesen Verzweiflung, wo keine ist. Natürlich bin ich nicht erfreut darüber nun beim zweiten Kind ernsthaft eine Medikation in Erwägung ziehen zu müssen. Mir ist aber klar, dass es ab einer bestimmten Ausprägung der Symptomatik und entsprechendem Leidensdruck keine Alternativen zu Methylphenidat gibt.
    Dazu stehe ich bei meinem Kind in der Verantwortung, auch wenn ich ihm eine nötige Medikation verweigere. Es gibt mittlerweile Studien zum Thema ADHS und Drogenmissbrauch oder auch Hinweise auf spätere kriminelle Energien oder einfach „Lebensversager“. Vorzugsweise stellt man dies alles bei Erwachsenen ADHSlern oder welchen die eines in der Kindheit hatten, die keine adäquate Behandlung (hier MPH) erhalten haben.
    Ich finde das alles sehr logisch und nachvollziehbar.

  3. Juni 11, 2010 1:43 pm

    Lassen Sie sich nicht kirre machen.
    Ich wünsche gute Erfolge mit der Medikation.

    • Juni 11, 2010 4:23 pm

      Mensch Frau Dokta, wir waren doch schon beim Du! Oder?

      Nein, ich lasse mich nicht kirre machen, das kann ich meinem Kind gegenüber gar nicht verantworten. Da muss mein Kopf klar und oben bleiben und für emotionale Duseleien ist Ausnahmsweise kein Platz.

      • Juni 11, 2010 6:06 pm

        Duhu, verhaltensoriginell,

        ich kann nicht garantieren, dass ich das im Blograusch nicht noch einmal vergesse, gelobe aber, mein Bestes zu geben.

        Und an Frau Schüttpelz:

        Wenn jemand nicht zu Verzweiflung neigt, dann ist es unsere verhaltensoriginelle hier. Echt, die ist viel zu tough für dergleichen.

  4. Juli 4, 2010 8:42 am

    Das interessiert mich nun doch etwas mehr Frau Schüttpelz.

    <<Es gibt dort hervorragende Möglichkeiten, die auch von der referrierenden Ärztin sehr erfoglreich eingesetzt werden.

    Wie heißt diese Ärztin? Um was für Möglichkeiten geht es genau?

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