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Notiz von mir an mich IV

April 7, 2010

Gestern war es wieder so weit, mein liebstes Suchobjekt: DER SCHLÜSSELBUND!

Gestern Morgen fings an, ich konnte die Post im Briefkasten schon nur von außen betrachten, weil ich die Schlüssel nicht fand. Hier und da mal gesucht -> nix! Gestern Mittag zum KFO Termin von einem meiner Kinder bin ich mit dem Ersatzschlüssel gefahren (ein Horrorszenario wenn der dann auch noch weg gewesen wäre, liegt ja schließlich alles im Bereich des Möglichen!) ins Sportstudio gestern Abend dann auch.

Die Lacher hatte ich natürlich mal wieder auf meiner Seite.

Normalerweise taucht das Ding dann im Laufe des Tages irgendwo von selbst wieder auf, diesmal nicht. Mir wurde echt schon warm, weil ich auch Schlüssel von öffentlichen Gebäuden dran habe.

Heute Morgen beim Frühstück meint mein Angetrauter dann grinsend, Mensch gewöhn Dir doch endlich mal an ihn da hin zu tun wo er hin gehört. Ich war wie vom Donner gerührt, denn genau das hatte ich nämlich getan! Der Schlüssel hing im Schlüsselkasten, ich hatte nur vergessen, dass ich ihn nicht wie immer irgendwo abgelegt habe, sondern ihn dort hin gehangen habe (und die Ironie: dabei dachte ich auch noch, dass Du das Ding ausnahmsweise mal nicht suchen musst)

Es ist anstrengend, und nicht immer lustig… nein, wenn es sich vielleicht auch so liest!

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32 Kommentare leave one →
  1. April 7, 2010 5:41 am

    Das ist wohl eher der Nachteil, wenn man „mehrere Berufe“ hat. Ich bin auch ständig auf der Suche nach Dingen, Schlüssel inklusive.
    Also Kopf hoch und den „Pfiffi“ ans Schlüsselbund. So brauchst nur pfeifen und Schlüssel gibt „Antwort“. 😀
    *vorausgesetzt Batterie ist drin 😆 oder das Ding reagiert nicht auf sämtliche Geräusche (so wie mein Pfiffi … den hab ich ganz schnell entsorgt … lieber such ich, da hat die Familie wenigstens ihren Spaß)* 😉

    • April 7, 2010 5:50 am

      Ganz schlimm ist auch das Handy, wenn mans echt braucht, und man es verlegt hat und der Akku mittlerweile leer ist, so dass man sich nicht selbst anrufen kann!

      • April 7, 2010 6:15 am

        Oh, da hast du recht. Handy ist bei mir Telefon, Notizbuch, Terminkalender, Roman, PC, Fotoapparat, Walkman, Spielekonsole, Wetterstation, …

        Mein Mann war so nett und hat mir nen Tausendsassa gekauft, damit ich meine Tasche nicht mehr so voll hab.

        Seit wir das Haus bauen, ist mein Handy mein Büro, Assistent, Sekretär und mein Kopf. Der Verlust wäre mein Untergang. 😉

  2. April 7, 2010 6:55 am

    Xanni, du willst gar nicht wissen, wie oft ich schon untergegangen bin… 😦

    • April 7, 2010 7:30 am

      Wissen? Nein, wissen will ich das nicht. Aber ich kann es mir vorstellen. Ich habe mich mit ADHS und ADS beschäftigen müssen im Zuge der LRS meines Sohnes. Und als ich auf deinen Blog gestoßen bin und gelesen habe, ist mir vieles, was wir auch aus dem Familien- und Freundeskreis kennen, sehr bekannt vorgekommen. Das Unverständliche ist eigentlich, dass dieses Thema von vielen „totgeschwiegen“ wird. Als ich mit der LRS meines Sohnes an die „Öffentlichkeit“ gegangen bin, hab ich festgestellt, wie viele Menschen doch davon betroffen sind.
      Dabei hats meinem Jungen sehr gut getan, wenn die anderen davon wissen und auch damit umgehen können.

      PS: Ich finds klasse, dass du schreibst und dein Stil ist cool. 🙂

      • April 7, 2010 7:59 am

        Danke *rotwerd*

        Mit der Diagnose meiner Kinder gehe ich nicht so offen um, die die es wissen müssen und mir vertrauenswürdig erscheinen wissen davon. Ansonsten halte ich meinen Mund, mein Sohn soll sich nicht über das ADS definieren, und es meint jeder etwas dazu sagen zu können, obwohl null Kompetenz vorhanden ist!

        In unserer Familie versuchen wir so gelassen wie möglich und mit viel Humor damit umzugehen. Mein Mann zieht mich immer auf, wenn er zum Beispiel die Soja-Milch im Schrank *über* dem Kühlschrank findet. Lachen ist schließlich gesünder als ärgern! Und manchmal, ja manchmal hat das ADHS auch was liebenswertes!

  3. April 7, 2010 3:27 pm

    Den Schlüssel nach endloser Suche im Schlüsselkasten wiedergefunden habe ich auch schon öfter. Und wenn der Gatte nicht wäre, würde ich wahrscheinlich mein Leben verbringen mit der Suche nach Schlüsseln, Mobiltelefonen, Schuhen, Handtasche, Allergietabletten und allem Anderen, das nicht festgewachsen oder mit seinem Platz verschweißt ist. Am liebsten suche ich aber mein grünes Lieblingsshirt: Das verschwindet regelmäßig und taucht Wochen später am immer selben Platz im Kleiderschrank wieder auf.
    Übrigens wohnen Salzstreuer im Kühlschrank. Aber heimlich.

  4. April 8, 2010 5:21 am

    Sag mal kennt Dein Salzstreuer meinen? 😀

    Die Gatten müssen bei soviel Zerstreutheit schon was aushalten, Weicheier dürfen das keine sein!

    • April 9, 2010 4:49 am

      Eure Salzstreuer haben ne Affäre miteinander?

      *ein wachsames Auge auf meinen Salzstreuer hab*

      😀

  5. April 9, 2010 5:09 am

    pssssst! Wir züchten heimlich Salzstreuer um damit zu dealen! Im Kühlschrank fällt das viel weniger auf!

  6. April 9, 2010 10:39 am

    Meiner „Theorie der verschwundenen Gegenstände“ befindet sich der gesuchte Gegenstand stets dort, wo man ihn zu allerletzt vermuten würde. Also entweder im Klo oder im Kühlschrank. Aus hygienischen Grunden suche ich immer zuerst im Kühlschrank. :mrgreen:

    • April 9, 2010 11:28 am

      Also dass der Ohrring schon im Toi gelandet ist, weil ich mich nebenbei auszieh (weil ich schon auf dem Heimweg musste), ist mir auch schon passiert. Aber der Schlüssel? Im Klo? Hört man das nicht scheppern?

      • April 9, 2010 11:47 am

        äh, nein nicht IM Klo, sondern im Bad also, ja 😀

      • April 9, 2010 11:55 am

        Nee, eben nich! rolandschwarzer hat „im Klo“ geschrieben. *grübel* 😉

      • April 9, 2010 11:57 am

        Wo ist nur meine Aufmerksamkeit geblieben? Ja Herr Schwarzer, was machen denn Ihre Schlüssel im Klo?

      • April 9, 2010 12:16 pm

        Keine Ahnung. Ich fürchte, daß hier finstre Kräfte walten, über die der Mensch nichts wissen sollte. Das, oder ich bin einfach ein Trottel. 😉

      • April 11, 2010 12:32 pm

        öhm, soll ich meine Vermutung kund tun *g*?

      • April 11, 2010 12:36 pm

        *herzlichlach* Zu was denn? Zur Aussage des Herrn Schwarzer? 😉

      • April 12, 2010 12:12 pm

        Hmm, Irgendwie vermute ich, daß ich schon ahne wie Ihre Vermutung aussieht. Vermutlich. 😉

      • April 12, 2010 12:21 pm

        Vermutliche Vermutungen zählen nicht!

  7. April 9, 2010 10:42 am

    Da suche ich ja immer zuerst denn, ich komme oft nach Hause und muss flott für kleine Mädels der Schlüssel wird dann auf dem Waschbeckenrand abgelegt, oder ich räume ihn nach dem Einkaufen mal eben mit in den Kühlschrank… alles schon da gewesen, aber der Schlüsselkasten???? Nee nee, das ist eindeutig zuviel Ordnung für mich

  8. April 11, 2010 12:39 pm

    Na ja Xanni ich wollte ja nur mal freundlich bei Herrn Schwarzer nachfragen, ob er das überhaupt hören will!

  9. April 11, 2010 12:49 pm

    Ok, ich mach uns nen Tee und dann warten wir zusammen. Interessiert mich nämlich auch. 😉

  10. April 12, 2010 1:08 pm

    Und was ist mit angeblichen?
    Oder gelten die auch nicht?

    • April 12, 2010 3:06 pm

      hm keine Ahnung, die Frage ist eigentlich, ob Herr Schwarzer nun wissen will das ich ihn für einen Trottel halte.

      ->verhaltensoriginell ergreift die Flucht und läuft weg

      • April 13, 2010 8:07 am

        Lauf Forrest LAUF! :mrgreen:

      • April 13, 2010 8:27 am

        Das ist einer meiner Lieblingsfilme! Und die Musik ist auch ganz klasse.

        Dazu fällt mir dann immer folgender Satz ein:
        Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.

        Verhaltensoriginell heute morgen mal melancholisch 😉

  11. April 12, 2010 3:15 pm

    Naja, ich würds nun nicht als trottelig bezeichnen. Es sieht eher nach Senilität aus. 😛
    Gut, das wir nicht wissen, wie wir mal in diesem hohen Alter werden. 😉

  12. April 19, 2010 8:22 pm

    Na, bin ich doch zuerst auf das Einsteinbild reingefallen, aber je mehr ich gelesen habe und natürlich wegen des Avatars war es mir doch klar: Hier kann nur eine Frau bloggen.
    Ich schieb das mit HandySchlüsselbundFernbedienungBrille immer auf ADHS, Alter, Schussligkeit und auf anderes – nie auf mich. Aber vielleicht sollte ich es mal mit „mea culpa“ versuchen, vielleicht kommt dann der Schlüssel von allein. – Letzteren habe ich schon doppelt im Haus als Sicherheit verteilt – hat bisher geklappt.

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