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Hochbegabte Rotznasen

November 17, 2009

Harald Schmidt ist mir noch lange nicht immer sympathisch, trotz manchmal auch verhaltensoriginell, dass man über ihn lachen kann:

Gefühlte 90 Prozent aller Eltern halten ihr Kind für hochbegabt. Selbstverständlich nach Eigendiagnose.
Von Harald Schmidt
Durchaus nachvollziehbar, denn gerade in Zeiten allgemeiner Unsicherheit entsteht der Wunsch, die eigenen Gene nachträglich aufzuwerten. Aber ist wirklich jeder unausstehliche Balg, der einen DVD-Player bedienen kann, ein neuer Einstein? Häufig wird stundenlanges Kippeln mit dem Stuhl oder Herumlaufen während des Unterrichts als Zeichen dafür gewertet, dass der künftige Mozart sich in der Gesamtschule langweilt. Alles unterhalb einer Neubewertung der Relativitätstheorie scheint ihn zu unterfordern.

Hilfreich kann eine Ermittlung des Intelligenzquotienten sein. Ab IQ 130 wäre es durchaus empfehlenswert, den kleinen Hysteriker bis zum Eintreffen des Schulpsychologen ins Zimmer zu sperren. Zum Vergleich: Zwei Drittel der Deutschen haben einen IQ zwischen 85 und 115, allerdings nur innerhalb geschlossener Ortschaften. Hier gehts weiter

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